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Zeitschrift für Meditation, Kreativität und Heilung 
  seit 1999 | Auflage: 13.000 | kostenlos | alle 2 Monate | Vertrieb: Sachsen+Thüringen+Sachsen-Anhalt+Brandenburg | Auslage & Abo  
   
   Aug/Sep 2010
   
Editorial der Printausgabe
 
 

Liebe Leser,

zu diesem Titelthema wird wohl jeder sofort etwas sagen können: „Mein liebes Geld!“
Vielleicht erst mal ein seufzendes „Ach, ja!“ ausstoßen, oder dann auch weise lächeln, so wie man es kann, wenn man sowohl Täler als auch Höhen mit diesem Thema durchlebt hat. Mancher wird vielleicht skeptisch fragend schauen, weil ihn das Thema (scheinbar) nichts angeht, Geld für ihn keine Bedeutung hat. Andere werden voller Erwartung sein, weil es ihr Dauerthema ist.
Wie auch immer – jeder kann bei diesem Thema eine Vielfalt an Erfahrungen einbringen, die sich nicht zusammenfassen lassen zu einem einzigen gemeinsamen Nenner, der besagt, was denn Geld wirklich ist. Und es wird sich kaum  d a s  einzige richtige Ergebnis finden lassen, wie man mit ihm umgehen sollte.
Geld ist verwoben mit so vielen Bereichen unseres Lebens und es beeinflusst uns zeitweise mehr, als wir denken. Oder sollte ich besser sagen,  w i r  beeinflussen es mehr, als uns bewusst ist?
Wir verknüpfen damit die ganze Bandbreite an Gefühlen: Ärger, Wut, Freude, Angst, Sich-zurückgesetzt-Fühlen, Stolz, Eifersucht, Glücklichsein … und merken teilweise gar nicht, wie dies den Geldfluss in unserem Leben beeinflusst. Mitunter stellen wir das Geld auch so in den Vordergrund, dass wir gar nichts anderes mehr wahrnehmen, nicht fühlen, dass Geld z.B. nur  
e i n e
 Ausdrucksmöglichkeit von Reichtum und Fülle ist.
In der Schule haben wir Rechnen gelernt, vielleicht auch noch Hinweise, wie man Geld anlegt, damit es sich vermehrt. Das war es meist schon, was wir direkt gelernt haben. Indirekt haben wir vom Verhalten unserer Mitmenschen gelernt, wie man mit Geld umgehen kann. Aber ob das immer die besten Vorbilder waren?
Kennen Sie Menschen, die (mit ihrem Geld) glücklich sind (egal wie viel sie davon haben), die offen über Geld reden können, ohne die stillschweigenden Tabus, die wir kulturell damit pflegen, die echte Freude sowohl am Nehmen als auch am Geben haben? Dann haben Sie gute Lebens-Ratgeber gefunden. Und wenn die Beschreibung auf Sie selbst zutrifft, dann teilen Sie Ihre Weisheit mit anderen! Sie wird mehr denn je gebraucht.
Da Geld mit so vielen Lebensaspekten verbunden ist, ist es ein guter Indikator dafür, wo etwas nicht stimmt – bei jedem einzelnen und auch global. Die Chance ist, dem nachzugehen, behindernde Verhaltensweisen, Gedanken, Einstellungen zu ändern, damit wieder alles in Fluss kommt und wir Freude haben – auch mit Geld.

Ich wünsche Ihnen, dass die Beiträge in dieser Ausgabe Anregungen geben können, neue Blickwinkel zu entdecken, und dass die Angebote Sie dabei unterstützen, neues Verständnis im Alltag umzusetzen.

Mit herzlichen Grüßen,

Abheeti Zeitz

 

 

Zeitschrift >einfach JA<