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Ihr Buch beginnt
ganz nüchtern im Hier und Jetzt – bleiben
wir also dabei. Was bedeutet „neue Energie“?
Wenn mein Koautor und unsere Kollegen diesen Begriff
zur Beschreibung einer Erfindung oder eines Forschungsgebiets
verwenden, dann meinen sie damit einen Sprung nach
vorne, der zu einem neuen Verständnis darüber
führt, wie sich eine saubere Energiequelle anzapfen
lässt – meist handelt es sich dabei um
eine bislang noch unbekannte Quelle.
Die Interessengruppe New Energy Movement (Neue-Energie-Bewegung)
definiert „neue Energie“ als eine Kategorie
innovativer und supereffizienter, billiger, sauberer,
dezentraler Energiesysteme, zu der auch verschiedene
Quantensprungerfindungen auf dem Gebiet der neuen
Energien gehören. Sie haben das Potenzial, die
heutigen umweltschädlichen Energietechnologien
zu ersetzen und die Erde wieder in Ordnung zu bringen.
Neue-Energie-Systeme sind praktikabel und können
mit einem relativ kleinen Forschungs- und Entwicklungsbudget
entwickelt werden, sie werden aber meist noch nicht
von der konventionellen Wissenschaft und deren Gefolgsleuten
in den Medien anerkannt.
Neue Energie hat nichts mit den schrittweisen Verbesserungen
von bereits bestehenden Technologien zu tun. Uns geht
es nicht um Solarzellen, Windturbinen oder Geothermie
– gleichwohl unterstützen wir aber auch
deren Anwendung. Ebensowenig geht es uns nicht um
die Standardtechnologien des Brennstoffzellensektors.
Verglichen mit dem Potential der Neue-Energie-Alternativen,
die über den bekannten Tellerrand hinausgehen,
sind die Alternativen zu den Standardenergien teuer,
haben nur zeitweiligen Charakter oder sind schwerfällig.
Die Neue-Energie-Bewegung befindet sich nicht auf
einer Linie mit den PR-Anzeigen der [Energie-] Wirtschaft,
die den Ausbau der Atomenergie als sauber oder neu
darstellt. Das ist unehrliche Propaganda, und es treibt
mich die Wände hoch, wenn die Kernspaltung als
saubere Energietechnologie verkauft wird. Für
das Problem der Atommüllentsorgung gibt es noch
immer keine Lösung. Der Bau von Atomkraftwerken
ist teuer, und es kommen Technologien zum Einsatz,
die noch aus dem 19. Jahrhundert stammen: Die Turbinen
werden mit Dampf angetrieben, der seinerseits mit
[fossilen] Brennstoffen erzeugt wird. Nichts Neues
also.
Wir haben inzwischen die Möglichkeit, einen Weg
ohne diese Brennstoffe einzuschlagen. Dafür liefert
eine ganze Reihe von sauberen Ansätzen, die originellem
Denken und Experimentieren entsprungen sind, mit funktionierenden
Prototypen schlagkräftige Beweise. Die besten
Ansätze befinden sich mit der Natur im Einklang.
Leider siecht aber ein Großteil der Forschung
in Laboratorien dahin, denen es an Finanzmitteln fehlt.
Können Sie
einige Beispiele nennen?
Von den vielen Innovationen, über die wir schreiben,
möchte ich der Einfachheit halber nur einige
nennen:
– Energiewandler, die Magnetfelder auf neuartige
Weise beeinflussen, um Elektrizität zu erzeugen,
– Kristallwandler, die ohne bewegliche Teile
oder Batterien Hintergrundenergie in Elektrizität
umwandeln,
– Erfindungen mit Wasser als Brennstoff, die
Wassermoleküle zum Schwingen bringen; beim Einsatz
dieser Geräte wird hocheffizient Wasserstoff
und damit auch Energie freigesetzt,
– Durchbrüche bei der Kalten Fusion, inzwischen
als niedrigenergetische Kernreaktionen bekannt,
– Solid-State-Geräte, das heißt ohne
bewegliche Teile, in denen die elektrischen Schaltkreise
und Materialien mit der kosmischen Hintergrundenergie
schwingen,
– Sonofusion, die mit Klangfrequenzen winzige
Blasen erzeugt, die dann implodieren und einen Überschuss
an Energie freisetzen.
– Verwirbelungstechnologien, die mit natürlichen
Bewegungsvorgängen arbeiten, statt diesen entgegen.
Gilt die Kalte
Fusion inzwischen nicht als „Junk Science“?
Die Kategorie der sogenannten Tabletop-Experimente,
die vor 20 Jahren mit „Kalte Fusion“ bezeichnet
wurden, mag zwar etwas anderes als die Standardkernfusion
sein, es handelt sich hier aber keineswegs um „Junk
Science“.
Egal, wie diese Experimente bezeichnet werden, sie
werden international erfolgreich wiederholt und können
damit als wissenschaftlich gelten. Die Desinformationskampagne
ist aber leider erfolgreicher. Daher: Ja, die Kalte
Fusion wird vom Physikestablishment, den Vertretern
der heißen Fusion, abgelehnt, die mit den Millionen
von Dollar rechnen können, die sie für ihre
Arbeit an den teuren Teilchenbeschleunigern erhalten.
Diese Ablehnung ist ziemlich vorschnell, weil diese
Physiker einfach davon ausgehen, dass die Fusion in
einem Palladiummetallgitter genauso abläuft und
Radioaktivität freigibt wie die Fusion im heißen
Plasma ihrer Beschleuniger.
Aber es gibt beharrliche Wissenschaftler, die die
Forschung an der Kalten Fusion fortsetzen. Die fortgeschrittensten
Programme gibt es in Japan, Israel und Italien, aber
auch Russland, China, Frankreich, Südkorea und
Indien geben dafür Geld aus. Im Gegensatz zur
Forschung mit den riesigen Teilchenbeschleunigern
kann die Kalte-Fusions-Forschung durchaus mit Erfolgen
aufwarten, unter anderem mit der Erzeugung von richtiger
Überschussenergie. Das ist schon ein ziemlicher
Unterschied.
Bei einigen dieser Experimente erfolgt eine Elementumwandlung.
Das lässt sich vielleicht für die Neutralisierung
von Atommüll verwenden. Allerdings wissen wir
nicht, wie kosteneffizient dieses Verfahren wäre,
weil es bislang noch kein Neue-Energie-Wissenschaftler
geschafft hat, Geld für die Fortsetzung dieser
Forschung zu bekommen. Die maßgeblichen Interessenträger
haben sich auf das Einschmelzen des Atommülls
in Glas oder auf andere herkömmliche Entsorgungsmethoden
festgelegt.
Sie haben eben
eine ganze Reihe von Forschungsansätzen auf diesem
Gebiet angedeutet, und in Ihrem neuen Buch nennen
Sie noch mehr. Gibt es etwas, was diese verschiedenen
Erfindungen verbindet?
Sie gehören alle zu einem aufregenden, kreativen
Gebiet, für das die Zeit nun reif ist. Vielen
dieser Erfindungen liegt eine neuartige Wissenschaft
zugrunde, die im Gegensatz zu der materialistisch-reduktionistischen
Wissenschaft evolutionsorientiert ist. Wir betrachten
sie als eine Wissenschaft, die sich mit einem „höheren
Denken“ befasst. Zu vielen dieser neuen Ansätze
gehört auch die Erforschung der Frage, wie das
Universum eigentlich „funktioniert“. Beispiele
hierfür sind die Arbeit von Nassim Haramein,
die man sich auf www.TheResonanceProject.org ansehen
kann, und die Wiederentdeckung von Konzepten von früheren
Denkern wie Dr. Walter Russell und John Worrell Keely*,
der mit seiner Physik der „mitfühlenden
Vibrationen“ seiner Zeit vielleicht um 200 Jahre
voraus war.
Am Ende wird man die Energierevolution als einen Bestandteil
einer Bewusstseinsrevolution betrachten. Das alte
Paradigma lautet Wettbewerb und der Glaube an knappe
Energieressourcen. Das neue Paradigma lautet Kooperation.
Bei der neuen Weltsicht wird es darum gehen, die Waffen
niederzulegen, das heißt, dass physische Auseinandersetzungen
ein Ende haben. Das könnte die größte
Revolution des menschlichen Bewusstseins aller Zeiten
sein: weg vom Krieg und hin zur Mitmenschlichkeit.
Wie könnte
das geschehen?
Ich hoffe, dass das Verständnis der unglaublichen
Vernetztheit allen Lebens durch die Enthüllungen
der neuen Wissenschaft zur Basis für ein neues
Kapitel in der menschlichen Geschichte werden wird.
Energie im Überfluss kann ein entscheidender
Faktor bei der Entwicklung einer höheren Zivilisation
sein. Sie ist zwar kein Allheilmittel, aber sie wirkt
als Hebelkraft und schafft zugleich Ausgleich und
wird zur rechten Zeit zur Verfügung stehen.
Eine höhere
Zivilisation – auf der Erde?
Klingt das in Zeiten zunehmender Gewalt zu idealistisch?
Betrachten Sie es mal so: Wir erleben gerade rasante
Veränderungen, und wenn etwas in Bewegung ist,
hat man auch die Möglichkeit, die Richtung zu
ändern. Ein stehendes Auto lässt sich ohne
Kraftanwendung nicht in eine andere Richtung drehen,
fährt es dagegen schnell, reicht es schon, einmal
am Lenkrad zu ziehen, und schon bewegt es sich auf
ein völlig anderes Ziel zu.
In der Quantenphysik
geht es um die sogenannte „Nullpunktenergie“.
Ist das eine Grundlage für die Energierevolution?
Manche Experimente mit der Nullpunktenergie befassen
sich mit der sogenannten Casimir-Kraft: Diese zieht
Objekte in sehr geringen Abstand – milliardstel
Meter – zusammen. Aber solch winzige Maschinen
werden kaum die Überzeugungskraft haben, die
Neue-Energie-Revolution zu unterstützen.
Das gängige Verständnis der Nullpunktenergie
beschränkt sich gewöhnlich auf so etwas
wie „eine Schwingungsenergie, die Moleküle
noch bei einer Temperatur auf dem absoluten Nullpunkt
beibehalten“. Das inspiriert nicht gerade, dieses
Atomzittern – und diese Definition erklärt
nicht die unbekannte Quelle, aus der in manchen Versuchsapparaten
zusätzliche Energie fließt. Vielleicht
deutet die Nullpunktenergie nur auf etwas Größeres
hin: ein ursprüngliches und sehr starkes Feld,
das der physischen Realität zugrunde liegt.
Wenn dem so ist:
Welche Bezeichnung wäre dann geeigneter als „Nullpunktenergie“?
Diese Frage ist noch nicht geklärt. In Breakthrough
Power führen wir 30 der zahlreichen verwirrenden
Bezeichnungen an, die Forscher jener unerschöpflichen
Energie geben, die die gesamte Materie durchdringt.
Der erste Erfinder, dem ich begegnet bin – das
war 1981 –, versuchte zu ergründen, was
die starken Dauermagneten ständig wieder auflädt,
die seinen Magnetmotor, Magnetgenerator antrieben.
Er entschied sich für den im Osten gebräuchlichen
Begriff „Prana“ als Quelle der magnetischen
Kraft und nannte seine Firma Pran Technology. Die
Terminologie hängt also damit zusammen, ob die
Weltansicht des Erfinders alles in allem im alten
mechanistisch-reduktionistischen Paradigma beheimatet
ist oder in dem neuen Paradigma mit seinen ganzheitlich-vitalistischen
Ansichten.
Vielleicht gibt es ja ein Kontinuum feiner Energien,
was bedeuten würde, dass die neue Energieforschung
auch zur Erklärung ganzheitlicher Heilverfahren
beitragen wird. Eine weitere Bezeichnung für
die Hintergrundenergie ist „Orgon“. Dieser
Begriff stammt von Dr. Wilhelm Reich. Meine Suche
hat mich auch zum Studium der Randwissenschaft Orgonomie
geführt. Ein hartnäckiger Orgon-Forscher
hatte mich darüber in den 1980-er Jahren unaufhörlich
per Telefon aufgeklärt. Als er mir einmal erzählte,
dass die Kernkraftwerksemissionen die Lebenskraft
in der Atmosphäre tagtäglich schwäche,
hat mir mein Bauch gesagt, dass das stimmt.
Ich prophezeie daher, dass die lebensorientierten
Wissenschaftler die Existenz einer solchen Lebenskraft
anerkennen und beweisen werden, dass sich die gegenwärtigen
radioaktiven Technologien negativ auf diese auswirken.
Vielleicht ist das Orgonmodell der Bewegungen dieser
Kraft in der Atmosphäre richtig, und vielleicht
stimmt es, dass diese stagniert oder vital ist und
das Wetter und das Klima beeinflusst.
Als ich anfing, mich für die Erfindungen zur
Energiegewinnung aus dem Orgon zu interessieren, erkannte
ich bald, dass dieses Forschungsgebiet weit über
den Orgonmotor hinausreicht. Auf der Website aetherometry.com
lässt sich Einiges darüber finden.
Sind diese ungewöhnlichen
Erfindungen in den Augen der Umweltschützer nachhaltig?
Im Allgemeinen zeigt die Umweltbewegung wenig Interesse
an wirklich bahnbrechenden Energietechnologien. Vielleicht
liegt das zum Teil daran, dass manche Ikone dieser
Bewegung auf die Förderung von Solar- und Windenergie
setzt und das Evangelium von der Energieknappheit
predigt.
Die Umweltschützer leisten Großartiges,
sind aber oft zu einseitig, um das Gesamtbild im Auge
zu behalten. Unserer Ansicht nach gibt es bessere
Antworten auf den globalen Energiebedarf als die Schmalkost,
die gewöhnlich angeboten wird.
Geld- und Imageinvestitionen in Standardtechnologien
wie Biotreibstoff sind nur einer der Faktoren, die
maßgebliche Umweltschützer davon abhalten,
sich mit revolutionären Ansätzen zu befassen.
Andere Faktoren sind die Angst vor dem Spott der Ikonen
der Wissenschaft, die Angst vor Veränderungen
oder die Angst, als technologiefreundlich zu gelten.
Das ist zwar bar jeglicher Vernunft, aber diese Ängste
und diese politische Korrektheit gibt es nun einmal.
Ein Beamter des kanadischen Umweltministeriums hat
mir einmal gesagt, er sei „gegen technologische
Lösungen“.
In puncto Nachhaltigkeit will die Umweltgemeinde nicht
wahrhaben, dass bahnbrechende revolutionäre Energiekonzepte
über Nachhaltigkeit hinaus auch Möglichkeiten
zur Regeneration bieten. Damit meine ich, dass wir
die Umwelt sogar wieder in Ordnung bringen können
und nicht einfach nur ihren gegenwärtigen Zustand
erhalten. Einige der Systeme, die Wasser als Brennstoff
verwenden, haben das Potenzial, gleichzeitig mit der
Stromproduktion auch vergiftete Flüsse zu reinigen.
Neue Energiesysteme mit hoher Leistungsdichte könnten
auch sehr effektiv zum Recycling eingesetzt werden.
Momentan ist die Wiederaufbereitung von einigen Metallen
äußerst energieintensiv.
Wenn reichlich vorhandene Energiequellen in der ganzen
Menschheitsfamilie verteilt werden, werden Einfallsreichtum,
Energie und Zeit für Projekte wie eine weltweite
Wiederaufforstung freigesetzt.
Welcher Sektor
interessiert sich für bahnbrechende Energietechnologien
am meisten? Das Militär?
Leider ja, das Militär ist der größte
Verbraucher von fossilen Brennstoffen, und der Militärsektor
ist intensiv bestrebt, bahnbrechende Energietechnologien
in Beschlag zu nehmen. Der erste Blick des Militärs
gilt immer Patentanmeldungen, die mit revolutionären
Energiesystemen zu tun haben. Und die Erfinder ihrerseits
lassen sich mit einem Appell an ihre patriotische
Gesinnung oft dazu verleiten, in der Beschreibung
ihrer Erfindung die Verteidigung als Anwendungsbereich
anzuführen.
Wir bestehen jedoch darauf, dass sämtliche Entdeckungen
auf dem Gebiet der neuen Energien dem Gemeinwohl zu
dienen haben und nicht irgendwelchen Institutionen.
Eine gute Nachricht ist, dass die Neue-Energie-Forscher
zunehmend vom Geist des Teilens erfüllt sind:
Sie möchten, dass Wissenschaft, Technologie und
sonstige Formen des Lernens und der Kultur allen Menschen
an jedem auf diesem Planeten zur Verfügung stehen.
Wie könnten
diese bahnbrechenden Erfindungen die Wirtschaft transformieren?
Die hohe Kosten für Treib- und Brennstoffe, Ölkriege
und alternde Stromnetze belasten die Wirtschaft und
würden bei einer Umstellung auf neue Energiesysteme
verschwinden.
In den vergangenen Jahrzehnten wurden die Erfinder
auf dem Gebiet der neuen Energie davor gewarnt, dass
„kostenlose Energie die Wirtschaft ruinieren
wird“, aber inzwischen sind ganze Volkswirtschaften
ins Straucheln geraten, ohne dass „störernde“
Technologien dabei mit geholfen hätten.
Bahnbrechende Energiesysteme könnten durchaus
einen Schock in der Gesellschaft auslösen. Sie
sollten daher in einer Geschwindigkeit und auf eine
Weise eingeführt werden, die sicherstellt, dass
jedermann damit mithalten kann und danach verlangt.
Aufgrund der großen Trägheit der gewohnten
Energiesysteme ist eine Umstellung von heut auf morgen
ohnehin nicht möglich.
Ihr Koautor Joel
Garbon und Sie schreiben, dass sich der Bürger
bei gesellschaftlichen Entscheidungen über Energiesysteme
engagieren und dadurch etwas ändern kann. Was
kann man tun?
Zunächst kann man sich informieren und sich neuen
Ideen öffnen. Hinterfragen Sie den Status quo
und seien Sie auf der Hut, wenn die kommerziellen
Medien Energiefragen behandeln. Denken Sie daran,
dass maßgebliche Kreise es vorziehen würden,
dass Sie auch weiterhin nicht durchblicken, sich nicht
lächerlich machen wollen und apathisch bleiben.
Machen Sie sich durch eine einführende Lektüre
wie Breakthrough Power oder durch eigene Nachforschungen
mit der Materie bekannt und reden Sie dann wo immer
möglich darüber. Sie können Leserbriefe
schreiben oder mit Politikern Kontakt aufnehmen. Zeigen
Sie, dass die Bürger mehr verlangen als das,
was die Energiegiganten anbieten. Sagen Sie den Politikern,
dass sie auch seriöse Durchbrüche auf dem
Gebiet der Energie akzeptieren müssen und nicht
bloß schrittweise Verbesserungen bekannter Alternativen.
Die Menschheitsfamilie steckt in Krisen und muss sich
schneller vorwärts bewegen, als diese langsamen
Schritte zulassen.
Die Menschen werden eher etwas ändern, wenn sie
mitbekommen, wie spannend es ist, dass die Neue-Energie-Forschung
in einem größeren Zusammenhang zu sehen
ist.
Können Sie
abschließend noch etwas über diesen „größeren
Zusammenhang“ sagen?
Ich habe hinreichend Beweise dafür gesehen, dass
die Menschheitsfamilie danach strebt, mehr zu sein
als das, was sie jetzt darstellt. Und jeder, der sich
auf eine Quelle der Inspiration einlässt, weiß
intuitiv, dass auf der Erde eine höhere Zivilisation
möglich ist. Ich gehe davon aus, dass dann „Energiegerechtigkeit“
den Anfang macht: dass überall den Menschen Wärme
und Kühlung, Bewässerung, sauberes Trinkwasser,
Kommunikationstechnologien, Bildungsmöglichkeiten
preisgünstig zur Verfügung steht.
Energie im Überfluss und Chancengleichheit können
dazu führen, dass die Welt friedlicher wird.
Unter diesen Voraussetzungen wird es mehr Zeit für
Muße geben, die zu einem Kreativitätsschub
in Kunst und Wissenschaft führen kann. Es können
ganz neue Studienfächer entstehen, zu derem Lehrplan
das Wissen über die feinen Energien und das Leben
in Harmonie mit der Natur gehören wird.
Die Architektur kann eine Transformation durch neue
Materialien erfahren, die aus der Forschung über
Wasserstoff (fractional hydrogen) hervorgehen. Städte
werden zu ästhetisch ansprechenden Kulturzentren
mit ruhigen Straßen – keine lärmenden
Spritfresser mehr – und hohen, lichtdurchlässigen
Gebäuden. Mit der neuen Technologie kann überschüssige
Wärme in elektrischen Strom und Kühlung
umwandelt werden. Und umgekehrt muss niemand mehr
in seiner kalten Wohnung frösteln.
Wenn wir dadurch von dem Kampf ums Überleben
verschont blieben, könnte das uns geplagten Menschen
die Chance bieten, herauszufinden, wer wir eigentlich
sind: ein erfreulicher lebenslanger Prozess.
* Anmerkung des Interviewers:
Die okkulte Bedeutung von Keelys Arbeit hat Helena
Blavatsky im 1888 erschienenen ersten Band der Geheimlehre
diskutiert.
Chester
Ptasinski ist Share-International-Mitarbeiter und
lebt in Vancouver in Kanada. Er arbeitet als selbständiger
Videojournalist für Fernsehnachrichten.
Das Interview wurde original veröffentlicht in
der Zeitschrift " Share International –
Ein Aufruf zum Teilen", Januar/Februar 2010,
herausgegeben von Edition Tetraeder, München,
www.shareinternational-de.org
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